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Der Medion MD16192 im Test

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Amazon.de Preis: 7.99 (as of 22. Februar 2018, 0:02)*

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Die Medion AG gehört zur Lenovo Gruppe und pflegt eine enge Verbindung zum Discounter Aldi. Nahezu alle technischen Aldi-Produkte stammen von Medion, darunter befinden sich unter anderem Laptops, Computer und Digitalkameras. Neben den preiswerten Staubsaugern verkauft der Hersteller Medion auch moderne Saugroboter zu einem günstigen Anschaffungspreis. Wir haben den Medion MD 16192 ausführlich getestet um festzustellen, ob durch den niedrigen Kaufpreis die Ausstattung oder die Saugleistung zu kurz kommt.

Weiterführend: Der Staubsauger-Roboter Test.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnisfür Teppichböden eher ungeeignet
großer Lieferumfang, überzeugende Ausstattungunflexible Zeitpläne
gute Saugleistung auf Hartbödenan der Unterseite fehlt die Bürste



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Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang

Der Staubsauger-Roboter aus dem Hause Medion hinterlässt mit seiner runden Form und dem weißen Design einen modernen Eindruck. Wir waren gespannt darauf, ob aufgrund des günstigen Preises deutlich an Ausstattung und Funktionen gespart wurde. Bereits der Verpackungsinhalt hat uns positiv überrascht: Im Lieferumfang befinden sich eine Fernbedienung inklusive Batterien, eine Ladestation, Filter und Ersatzfilter, eine virtuelle Wand in Form einer Lichtschranke, jeweils 2 Seiten- und Ersatzteilbürsten sowie eine Reinigungsbürste.

Der Medion MD 16192 hat einen Durchmesser von 30 cm, wiegt rund 2 Kilogramm und ist nur 8 cm hoch. Mit den 2 seitlichen Bürsten erfasst der Roboter Staub, Haare und Schmutz. Dank einer direkten Saugöffnung ohne eine Bürstenwalze wird ein verheddern der Haare vermieden. Trotz des günstigen Preises ist der MD 16192 mit verschiedenen Sensoren ausgestattet und diese vermeiden zuverlässig Stürze und Hindernisse. Insgesamt stehen dem Nutzer 3 auswählbare Reinigungsprogramme zur Verfügung. Der Staubbehälter fasst 300 ml.

Mittels der kompakten Infrarot-Fernbedienung lässt sich der Saugroboter entweder manuell steuern oder individuell programmieren. Mit der virtuellen Wand, die sich ebenfalls im Lieferumfang befindet, wird in der Wohnung einfach eine Lichtschranke aufgestellt. Kollidiert der Roboter mit dem unsichtbaren Licht, kehrt er sofort um. Die nützliche Funktion hat in unserem Test einwandfrei funktioniert. Der kraftvolle Saugmotor hat eine Leistung von 20 W und wird von einem 2.600 mAH starken Lio-Ion Akku angetrieben. Dieser hielt in unserem Test durchschnittlich 70 Minuten lang und war in rund 4 Stunden vollständig aufgeladen.

Die Funktionen:
automatische, hindernisabhängige Standardreinigung
punktuelle Reinigung für besonders verschmutzte Flächen
Reinigung entlang von Wänden
manuell mit Fernbedienung steuerbar
per Knopfdruck oder zeitgesteuert einsetzbar
virtuelle Wand-Funktion

Die Verarbeitung

Bei der Ausstattung kann der preiswerte MD 16192 mit der namhaften Konkurrenz mithalten und auch von der Verarbeitung her gibt es wenig zu bemängeln. Das runde und kompakte Gehäuse des Saugroboters hinterlässt einen wertigen Eindruck und wirkt durchaus robust. Trotz einer geringeren Höhe als die meisten kompakten Modelle passt der Roboter noch unter alle gängigen Möbelstücke.

Der große Lieferumfang ist im Hinblick auf den günstigen Preis auf keinen Fall selbstverständlich. Das enthaltene Equipment macht genau wie der Saugroboter an sich einen tadellosen Eindruck. Die Fernbedienung ist zwar sehr klein und hat eine etwas seltsame Form, sie lässt sich jedoch einwandfrei bedienen. Die Ladestation und erzeugt sowohl optisch als auch funktionell, der kleine MD 16192 kehrt nach der Reinigung automatisch zu ihr zurück.

Wir waren gespannt, ob die Verarbeitung auch nach längerer Zeit noch überzeugen kann. Nach mehreren Tests hat sich die Qualität des Roboters und des Zubehörs nicht verschlechtert. Wir sind immer noch zufrieden mit der Verarbeitung und dem Equipment und haben keine Abnutzungserscheinungen entdeckt.

Die Handhabung

Die Programmierung ist leider etwas unflexibel und ausschließlich universell für die komplette Woche möglich. Verschiedene Zeiten oder Reinigungsabläufe lassen sich nicht programmieren. Dafür hat uns die Handhabung positiv überrascht und mit der kompakten Fernbedienung lässt sich der Roboter gut manuell steuern. Alternativ kann der MD 16192 direkt am Gehäuse aktiviert und deaktiviert werden.

Nachdem der Saugroboter automatisch zu seiner Ladestation zurückgefunden hat, lässt er sich einfach reinigen. Ein einfacher Druck genügt bereits, um den Plastikbehälter entnehmen zu können. Lobenswerterweise besitzt der Behälter sogar einen kleinen Griff und lässt sich mit einem feuchten Tuch ohne Aufwand säubern. Da der Plastikbehälter abgeschlossen ist, kommt der Nutzer nicht mit Staub in Kontakt.

Die praktische Lichtschranke lässt sich ohne großen Aufwand aufstellen und verwenden. Zum maximalen Betriebsgeräusch gibt es leider keine konkreten Angaben vom Hersteller Medion. In unserem Test empfanden wir den kleinen Saugroboter keinesfalls als zu laut oder gar störend. Die Akkulaufzeit ist mehr als ausreichend und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Ein Nachteil gegenüber anderen Modellen ist die nicht vorhandene Anzeige für die verbleibende Akkukapazität.

Die Saugleistung

Auf den Saugtest waren wir besonders gespannt und wurden positiv überrascht. Zwar fehlt dem Roboter die mechanische Bürste an der Unterseite, trotzdem kann die Saugleistung unserer Meinung nach überzeugen. Für den Test haben wir rund 200 Gramm Quarzsand auf einem Teppich verschüttet und fast die Hälfte des Sands war verschwunden. Mittels dem Spot-Modus lassen sich besonders stark verschmutzte Stellen noch gründlicher reinigen.

Der Medion MD 16192 fährt etwas chaotisch und planlos über die Böden und folgt im Vergleich zu anderen Robotern keinem festen System. Trifft er auf ein Hindernis, wechselt er sofort die Richtung und manchmal tut er dies auch ohne ein Hindernis vollkommen willkürlich. Obwohl der Saugroboter keine geraden Linien abfährt, kann das Ergebnis am Ende überzeugen. Er fühlt sich auf vielen unterschiedlichen Böden wohl und funktioniert auf glatten Flächen am besten. Das Ergebnis auf niedrigen Teppichen ist auf jeden Fall zufriedenstellend, dennoch funktioniert der Sauger auf Hartböden deutlich besser.

Teppichboden:
Auf unseren hohen Teppich (über 1,5 cm) hatte der Saugroboter überhaupt keine Lust, denn diesen konnte er nicht einmal erklimmen. Im Gegensatz zu anderen Modellen fehlt dem preiswerten Roboter eine Kletterfunktion. Einmal auf dem Teppich, ist die Saugleistung vergleichbar mit anderen günstigen Modellen ohne Bürste – eher mittelmäßig.

Ecken und Kanten:
Dank der Seitenbürsten bereiten dem Saugroboter trotz seines runden Gehäuses weder Ecken noch Kanten Probleme.

Der Medion MD16192 im Test: Das Fazit

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