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Review von: Robert Mertens

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Ultenic T10 im Test

(4.4)

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Letztes Update am 11. Oktober 2021 2:20 Produkt vergleichen
ultenic t10 test
Der Ultenic T10 in seiner Absaugstation. Bild: Robert Mertens

Nach seinen 3 Einstiegsmodellen D5s Pro, D5s und D5 bringt Hersteller Ultenic (Tochterfirma von Prosenic) ein Spitzenmodell samt passender Absaugstation in den Handel. Der Ultenic T10 kostete zum Testzeitpunkt 500 Euro und soll den großen Saugroboter-Marken die Stirn bieten. Ausstattung und Leistung können sich bereits sehen lassen: Eine hohe Saugkraft von 3.000 PA, Steuerung per App, Fernbedienung und Sprache, eine fortschrittliche Navigation via Laser-Raumvermessung und eine Wischfunktion mit individuell regulierbarer Wasserzufuhr. Darüber hinaus sorgt eine hohe Akkukapazität (5.200 mAh) für eine beachtliche Betriebszeit von bis zu 4,5 Stunden. Wir haben den Ultenic T10 über 21 Tage auf unserem Test-Parcours und in der Wohnung getestet und schildern im nachfolgenden Testbericht unsere umfangreichen Erfahrungen.

Weiterführend: Unser Saugroboter Test.

Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang

ultenic t10 lieferumfang
Der Lieferumfang lässt, gemessen am Preis, keine Wünsche offen. Bild: Robert Mertens

Der Ultenic T10 besitzt ein optisch ansprechendes Design in den Farben weiß und silber. Auf den ersten Blick muss sich der runde Saug- und Wischroboter nicht vor der namhaften Konkurrenz verstecken. Alle wichtigen Teile bestehen aus einem glänzenden Weiß und hinterlassen in unserem Test einen schicken Eindruck. In der Mitte befindet sich ein silbernen Laser-Turm. Alle weiteren Plastikteile und die 3 Bedienelemente sind ebenfalls in Silber gehalten.

An der Unterseite des Saug- und Wischroboters befinden sich 2 große und robuste Räder, ein kleineres Navigationsrädchen, eine große Seitenbürste und der breite Saugschlitz. Die Absaugstation besitzt ein optisch zum Ultenic T10 passendes Design und ist weder klein noch unauffällig. Die integrierte Dockingstation ist ganz in Schwarz gehalten und mit einem großen Herstellerlogo versehen. Leider verzichtet der Hersteller auf ein Kabelmanagement und somit muss das dicke weiße Kabel irgendwie hinter der Station versteckt werden.

Ein bürstenloser Motor sorgt für eine hohe Saugkraft von 3.000 Pa. Die Saugleistung lässt sich in 4 Stufen einstellen. Bereits auf der ersten Stufe (ECO-Modus) beträgt das Betriebsgeräusch deutlich hörbare 60 dB. Der 5.200 mAh Akku ermöglicht eine überdurchschnittlich hohe Betriebszeit von maximal 4,5 Stunden. Der Ultenic T10 besitzt eine fortschrittliche Laser-Navigation (360 Grad), scannt automatisch die gesamte Wohnung und fertigt von den Räumlichkeiten eine digitale Karte an. Bis zu 2 Etagen lassen sich speichern.

Der Ultenic T10 kann gleichzeitig saugen und wischen und auf Wunsch jeden Raum einzeln säubern. Die Staubkammer fasst 280 ml und der Wassertank lässt sich mit 300 ml befüllen. Die Wasserregulierung erfolgt in 4 Stufen. Die Steuerung des Saug- und Wischroboters ist manuell, per Fernbedienung, über die kostenlose Ultenic-App (Android und iOS) und mithilfe von Sprachbefehlen möglich. In der App können die Nutzer diverse Einstellungen vornehmen und No-Go- sowie No-Mop-Zonen festlegen. Via Live-Verfolgung behalten die Nutzer die Reinigungsfortschritte und den Standort des Saugroboters stets im Auge. Darüber hinaus besitzt der Ultenic T10 eine intelligente Teppicherkennung und leert seinen vollen Schmutzbehälter automatisch in der Absaugstation.

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Wassertank und Staubbehälter in einem. Bild: Robert Mertens

Zum beachtliche Lieferumfang gehören ein HEPA-Filter, eine Wischplatte mit Wischtuch und Ersatzwischtuch, eine Ersatzseitenbürste, eine Absaugstation mit Stromkabel und 2 Beuteln, eine Fernbedienung samt Batterien, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung.

Funktionen & Produktdaten

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Batterie
Laufzeit (min)
Ladezeit (min)
Batteriekapazität (mAh) & Akkutyp
Bauweise
Bauform
Länge x Breite x Höhe (cm)
Reinigung
Saugkraft (pa)
Überwindet Hindernisse/Türschwellen bis (cm)
Seitenbürsten
Filter
Geräuschpegel (dB)
Staubbehälter Kapazität (ml)
Wassertankkapazität (ml)
Automatische Absaugstation
Funktionen
Navigation
automatische Saugkraftverstärkung (Teppich)
Wischfunktion
Sprachsteuerung
Google Assistant
Amazon Alexa
App-Funktionen
Echtzeit-Verfolgung
Interaktive Karte
Mehrere Karten / Etagen
Selektive Reinigung
Virtuelle Sperren

Die Verarbeitung

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Die Material- und Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Einzig der Bedienknopf am Saugroboter ist etwas “weich” geraten. Bild: Robert Mertens

Der 35,0 x 35,0 x 9,8 cm große Saug- und Wischroboter ist grundsolide verarbeitet. Sein Gehäuse überzeugt in unserem Test mit einem durchdachten und robusten Design. Der weiße Klavierlack sieht zwar schick aus, zieht den Staub jedoch magisch an. Durch den Laser-Navigationsturm auf der Oberseite ist der Ultenic T10 nicht ganz so flach wie Modelle ohne Laser-Turm. Dennoch passte der Saug- und Wischroboter unter alle Möbelstücke in unserer Test-Wohnung und hatte auch mit bis zu 2,2 cm hohen Hindernissen keine Probleme.

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Blick in die Absaugstation. Bild: Robert Mertens

Die Räder an der Unterseite und die Seitenbürste wirken durchdacht und sind robust. Die Absaugstation besteht hauptsächlich aus Kunststoff, ist gut verarbeitet und sieht hochwertig aus. Das kleine Display an der Kopfseite ist ansprechend und nützlich zugleich: Es zeigt den Zustand der Station und den Ladestatus des Ultenic T10 an.

Die Handhabung

Die Ersteinrichtung ist schnell erledigt: Die Absaugstation (Beutel nicht vergessen) platzieren, mit einer Steckdose verbinden und die Transportsicherungen am Ultenic T10 entfernen. Danach die Folie vom Gehäuse nehmen, den linken Knopf drücken und den Saugrober an die Station stellen. Die Erstreinigung kann direkt nach der Verbindung mit der App und der erfolgreichen Verbindung mit einem 2,4GHz W-LAN gestartet werden.

ultenic app
In der Ultenic App findet man unter anderem die Live-Ansicht des Saugvorgangs und sehr viele Einstellungsmöglichkeiten für den T10 und die Saugstation. Bild: Robert Mertens

Der Ultenic T10 lässt sich manuell, über die App, via Fernbedienung und per Sprache (Amazon Alexa & Google Assistant) steuern. Trotz dieser Wahlmöglichkeit bietet nur die App alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Leider ist die App-Bedienung im Vergleich zu anderen Saugrobotermarken wie Roborock und Dreame nicht ganz gelungen und hinterließ in unserem Test einen eher „hakeligen“ Eindruck.

Aufgrund des Funktionsumfangs kommt man an der App trotz der hakeligen Bedienung nicht vorbei. Immerhin besitzt die Anwendung ein übersichtliches Design und lässt sich in mehreren Sprachen bedienen. Auf der Startseite sieht man die digitale Karte, die der Ultenic T10 nach seinem ersten Reinigungsdurchlauf erstellt hat. Darunter befinden sich alle wichtigen Hauptbedienelemente. Es gibt viele Einstellungsmöglichkeiten und Modi. Unter anderem kann man Punkte, Teilflächen oder ausgewählte Flächen reinigen, den Wisch-Modus aktivieren und global reinigen. Dank der praktischen Live-Verfolgung behält man den Roboter und seine Reinigungsfortschritte immer im Auge. In der App lassen sich viele wichtigen Einstellungen vornehmen:

  • Sperrbereiche einstellen
  • den Saugroboter rufen
  • die Saugstufe und feste Reinigungszeiten einstellen
  • die Absaugstation aktivieren
  • Licht, Lautsprechervolumen und Wassermenge einstellen

In der Ultenic-App sehen die Nutzer viele nützliche Informationen wie die verbleibende Akkulaufzeit, die Reinigungszeit, die Reinigungsfläche und den Zustand der einzelnen Teile. Darüber hinaus erhalten sie regelmäßige Meldungen zum aktuellen Status des Saugroboters. Die erstellte digitale Karte lässt sich zudem bearbeiten und in einzelne Räume unterteilen. Bis zu 2 Etagen können in der App gespeichert werden.

Für die schnelle Reinigung ist die Fernbedienung unserer Meinung nach vollkommen ausreichend. Per Infrarot-Fernbedienung kann man die Saugstufe einstellen, eine Reinigung starten, den Roboter manuell steuern und ihn zur Station schicken. Per Sprache funktioniert die grundlegende Bedienung sowohl mit Alexa als auch mit Google einwandfrei.

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Der T10 fand sich im Test in der Wohnung ohne Probleme zurecht. Bild: Robert Mertens

Die LDS-Navigation konnte in unserem Test vollkommen überzeugen. Der Ultenic T10 fand sich in allen Räumlichkeiten zurecht und hatte dank seiner 4 Absturzsensoren, Infrarotsensor, Wandsensor und Frontbumper keinerlei Probleme mit Hindernissen oder Treppen.

Die automatische Behälterentleerung funktioniert äußerst zuverlässig. Aufgrund der hohen Betriebszeit von bis zu 280 Minuten eignet sich der Saug- und Wischroboter auch für größere Wohnungen oder Häuser mit einer Fläche von maximal 250 m².

Die Saugleistung

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Die Seitenbürste des T10 ist schön groß und die Hauptwalze eine Bürsten-Gummi-Kombination. Bild: Robert Mertens

Um die Reinigungsleistung auf verschiedenen Oberflächen zu messen, haben wir diverse Schmutzpartikel in Form von künstlichen Haaren, feinem Sand und einem Müsli-Mix auf den Böden unserer Test-Wohnung verteilt.

Wischfunktion:
Die intelligente Wischfunktion ist eine sinnvolle Bereicherung und funktionierte während unseres Tests einwandfrei. Das Wasser gelangt durch die Bodenlöcher auf die Wischplatte und danach auf das Wischtuch. Das Wasservolumen reicht für bis zu 100 m² aus. Da der Ultenic T10 nicht über eine vibrierende/sich bewegende Wischplatte verfügt, sind die Wischergebnisse nicht so gut wie z.B. bei unserem Testsieger im Saugroboter Test, dem Roborock S6 MaxV. Grundsätzlich sollte aber klar sein, das die Wischfunktion nicht den klassischen Mopp ersetzen kann. Sie ist aber eine gute Alternative um schnell und einfach feucht zu wischen und so losen Schmutz aufzunehmen.

Hartboden:
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Auf dem abgegrenzten Testbereich ließ er doch einiges liegen. Mit einem zweiten, entgegengesetzten abfahren des Bereichs, wäre sicher alles aufgenommen worden. Bild: Robert Mertens

Auf den Hartböden unserer Wohnung überzeugte der Ultenic T10 voll und ganz und muss sich von der Reinigungsleistung her nicht vor Konkurrenzmodellen verstecken. Die Seitenbürste befördert den Schmutz zuverlässig zum Saugschacht, wenngleich der Dreck auch manchmal zur Seite geschleudert wird. Auf unserem Test-Parcours konnte der T10 “nur” etwa 92% des Sand-Müsli-Gemisches aufnehmen.

Teppichboden:

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Ergebnis des Härtetests auf Teppich (max. Saugstufe). Bild: Robert Mertens

Fährt der Ultenic T10 auf einen Teppich, wird die Saugleistung automatisch erhöht. Nach Verlassen des Teppichs wird die Leistung wieder verringert. Die Reinigungsleistung auf Teppichböden ist unserer Meinung nach ausreichend, jedoch sichtbar schlechter als bei unseren „Teppich-Spitzenmodellen“. Im Härtetest auf einem etwa 1cm hohen Teppich konnte der T10 etwa 70% des Sand-Müsli-Gemisches aufnehmen.

Ecken und Kanten:
Mithilfe seiner vergleichsweise großen Seitenbürste entfernte der Ultenic T10 – trotz der runden Bauform – fast alle Schmutzpartikel aus den Ecken und Kanten unseres Test-Parcours und von den Sockelleisten der Wohnung.

Der Ultenic T10 im Test: Das Fazit

Ultenic T10 Test
  • Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang
    (5)
  • Verarbeitung
    (4.5)
  • Handhabung
    (4)
  • Saugleistung
    (4)
  • Preis & Folgekosten
    (4.25)
4.4

Testfazit

Der Ultenic T10 ist das erste Spitzenmodell des Herstellers und den 3 Einstiegsmodellen deutlich überlegen. Er besitzt ein optisch ansprechendes Design, ist gut verarbeitet und besticht mit einem riesigen Funktionsumfang. Der intelligente Haushaltshelfer lässt sich mit iOS- und Android-Smartphones verbinden und manuell, per App, via Sprachbefehle und über die Fernbedienung steuern.

Die Ersteinrichtung ist unkompliziert und schnell erledigt. Die App bietet den größten Funktionsumfang, funktioniert aber leider nicht ganz so reibungslos wie bei der Konkurrenz von Roborock und Xiaomi. Genügend Einstellungsmöglichkeiten sind vorhanden – es bleiben keine Wünsche offen. Unter anderem können die Nutzer die Karte in Räume einteilen, 2 Etagen speichern, Sperrzonen festlegen, feste Reinigungszeiten programmieren und die Saugstufe einstellen.

Dank fortschrittlicher Lasernavigation und zahlreicher Sensoren findet sich der Ultenic T10 in jedem Raum zurecht und hat keine Probleme mit Treppen oder Hindernissen. Die Saugleistung ist im Praxiseinsatz gut, aber nicht so gut wie bei vielen anderen Modellen in diesem Preissegment und einigen günstigeren Modellen, wie dem Dreame F9. Vor allem auf Teppich kann er trotz automatischer Saugleistungsanpassung nicht 100% überzeugen.

Besonders gelungen ist die Absaugstation, für die man bei vielen anderen Herstellern ordentlich drauf zahlt. In unserem Test funktionierte die automatische Behälterentleerung tadellos und spart den Nutzern viel Zeit. Wichtig: Durch die Absaugstation entstehen Folgekosten für die Staubbeutel (ca. 4 Euro pro Beutel).

Durch seinen leistungsstarken Akku eignet sich der Ultenic T10 sogar für Häuser oder große Wohnungen. In rund 5 Stunden ist der Akku wieder vollständig geladen.

Für zum Testzeitpunkt rund 500 Euro bekommen die Käufer einen optisch ansprechenden, gut verarbeiteten, vielseitig ausgestatteten und zuverlässigen Saug- und Wischroboter mit praktischer Absaugstation (gute Lösung für Allergiker) einer guten Reinigungsleistung auf Hartböden und einer soliden Leistung auf Teppichen.

Pros

  • intelligente Laser-Navigation mit Raumerfassung und digitaler Kartierung
  • überdurchschnittlich lange Betriebszeit
  • Steuerung per App, Sprache und Fernbedienung
  • manuell regulierbare Wischfunktion und zeitsparende Absaugstation
  • gute Reinigungsleistung auf Hartböden

Cons

  • das Betriebsgeräusch ist deutlich hörbar
  • vergleichsweise geringes Staubbehältervolumen
  • die App lässt sich nicht so reibungslos bedienen wie bei vergleichbaren Konkurrenzmodellen
  • die Absaugstation besitzt kein Kabelmanagement
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Niedrigster Preis 12,99€ 17. August 2021
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