Die besten Akku-Staubsauger im Test

Akku-Staubsauger sind die logische Weiterentwicklung des klassischen Staubsaugers und werden immer leistungsfähiger, praxistauglicher, leichter und ausdauernder. Unser Akku-Staubsauger Test verrät Ihnen welche die akutell besten Akkusauger unter den kabellosen Hand- und Tischsaugern sind.

Die besten Akku-Staubsauger aus unserem Test 2017 / 2018

In der Tabelle sehen Sie unsere 3 Testsieger im Vergleich. Diese Modelle können wir jedem empfehlen der sich für einen kabellosen Handstaubsauger interessiert.

Dyson V8

Dyson V8
Dyson V6

Dyson V6
Bosch Athlet

Bosch Athlet

Testsieger

Testsieger

Preistipp

Saugleistung: Sehr gut

  • Akkulaufzeit: 30-40 Min.

  • Staub­behälter: 0,5l

  • Gewicht: 2,5kg

  • Energieeffizienzklasse: A

  • Lautstärke: ca. 82 dB

  • Für Allergiker: eher ungeeignet

Saugleistung: Gut-Sehr gut

  • Akkulaufzeit: 15-20 Min.

  • Staub­behälter: 0,5l

  • Gewicht: 2,5kg

  • Energieeffizienzklasse: A

  • Lautstärke: ca. 80 dB

  • Für Allergiker: eher ungeeignet

Saugleistung: Sehr gut

  • Akkulaufzeit: 50-60 Min.

  • Staub­behälter: 0,9l

  • Gewicht: 3,5kg

  • Energieeffizienzklasse: A

  • Lautstärke: ca. 80 dB

  • Für Allergiker: eher ungeeignet

Kundenwertung:

39 Bewertungen

Kundenwertung:

159 Bewertungen

Kundenwertung:

1000 Bewertungen

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Unsere Testsieger in der Kurzvorstellung

Die Spitzenklasse: Dyson V8 Absolute

Ein V8-Motor steckt zwar nicht in diesem kleinen Kraftpaket, ordentlich Leistung bringt der V8 Absolute von Dyson aber trotzdem auf den Boden. Die 425 Watt und der interne Aufbau des Geräts führen zu einer wunderbaren Saugleistung, die mit einigen Elektrobürsten im Lieferumfang noch verbessert werden kann. Bei Bedarf können Sie beide Einheiten außerdem trennen und aus dem Gerät einen Handstaubsauger machen.

Im normalen Modus arbeiten Sie mit dem Dyson V8 Absolute auch schön lang, bis zu 40 Minuten liefert der interne Akku Strom. Anspruchsvolle Käufer wechseln in den Max-Modus – aber dann bleiben nur noch 7(!) Minuten Laufzeit übrig. Besser gefällt hingegen der integrierte HEPA-Filter, sodass Allergiker nicht unter herumfliegenden Allergenen zu leiden haben. Auch der waschbare Filter ist prima – wenn Sie daran denken, ihn regelmäßig zu reinigen.

Ein bisschen Kritik gibt es zum Schluss: Die Konstruktion lässt es nicht zu, dass der Dyson V8 Absolute selbst stehen kann. Er muss also immer in Ecken oder Schränken untergebracht werden. Außerdem erfordert die Entleerung des Schmutzbehälters ein wenig Einarbeitung und ist auch dann eher schwergängig. Davon abgesehen handelt es sich um einen der aktuell besten Akku-Staubsauger.

Die kleinere Variante: Dyson V6 Absolute

Möchten Sie wesentlich weniger Geld als für den V8 ausgeben, stellt Dyson den V6 Absolute bereit. Die wesentlichen Merkmale decken sich: Sie bekommen eine hohe Saugleistung (die Stiftung Wartentest vergibt die Note 2,6) von 350 Watt und eine Akkulaufzeit von durchaus überzeugenden 20 Minuten bei normaler Nutzung. Dazu können Sie den Stiel abnehmen und das Gerät im Kleinformat als Handstaubsauger verwenden.

Zu überzeugen weiß auch der Düsenwechsel, denn das geht schön schnell mit ein paar kurzen Handgriffen. Wie auch beim großen V8-Vorbild bietet der Dyson V6 Absolute die Option, den Motorfilter zu waschen und damit auch nach Jahren die alte Leistung wiederherzustellen. Verarbeitung und Handhabung bewegen sich dabei auf dem typischen, sehr hohen Dyson-Niveau.

Die negativen Eigenschaften decken sich ebenfalls, sodass im Max-Modus diesmal nur 6 Minuten drin sind. Frei stehen kann der V6 Absolute ebenfalls nicht und auch die Entleerung des Schmutzbehälters könnte einfacher sein. Allergiker sollten aufpassen, da Dyson den HEPA-Filter hier gestrichen hat. Insgesamt überzeugt der Dyson V6 Absolute aber – wie der Name schon sagt – absolut und wird Ihnen viel Freude bereiten.

Der Herausforderer aus Deutschland: Bosch Athlet (BCH6L2561)

Optisch ist der Athlet, unserer Meinung nach, ein echter Hingucker. Auch technisch spricht einiges für das Gerät: Die Laufzeit von 60 Minuten macht den Akku-Staubsauger zu einer echten Konkurrenz für klassische Staubsauger. Dazu gibt es drei Stufen, mit denen Sie Strom sparen können: Hartböden wie Parkett brauchen weniger Leistung, also regulieren Sie auch den Athlet entsprechend runter.

Schwierigkeiten könnten Sie dann haben, wenn Sie den Staubbehälter leeren, denn das geht kaum, ohne gleichzeitig ein wenig Dreck im Umfeld zu verteilen. Mit seinem großen Behälter von 0,9 Liter Volumen müssen Sie den Akku-Staubsauger aber immerhin selten komplett entleeren. Bei vielen Tierhaaren müssen Sie sich außerdem an den Gedanken gewöhnen, die elektrische Bürste häufiger von Hunde- und Katzenhaaren zu reinigen – besonders bei Tieren mit langen Haaren.

Allergiker bekommen keinen HEPA-Filter, obwohl Bosch eine „sehr saubere Luft“ verspricht. Das Gewicht passt aber: Für einen Sauger dieser Größe sind 3 Kilogramm kein hohes Gewicht. Im maximalen Modus liefert der 25,2-V-Motor übrigens eine beeindruckende Leistung, wenngleich diese nur für etwa zehn Minuten bereitsteht. Am Ende bleibt eine klare Empfehlung – auch aufgrund des fantastischen Designs.

Akku-Tischsauger & Akku-Handsauger: wenn kleinere Geräte auch ausreichen

Nach der Königsklasse schauen wir uns jetzt einige kleinere Modelle an – die ihr Geld aber ebenfalls wert sind.

Nass und trocken zugleich: Holife Generation II 036

Der 22 Watt starke Generation II von Holife kann für einen Handstaubsauger mit Akku eine erstaunliche Laufzeit entfesseln: Bis zu 20 Minuten nutzen Sie das Gerät ohne Einschränkungen. Die anschließende Aufladung dauert etwa 4 Stunden. Unter den Handstaubsaugern handelt es sich mit einem Gewicht von 1,5 Kilogramm zwar um ein schweres Gerät, insgesamt ist das Handling aber noch im grünen Bereich.

Ein echtes Highlight ist die Tatsache, dass der Sauger auch Feuchtigkeit und Nässe aufnehmen kann. Flüssigkeiten wegzusaugen, ist also nicht nur möglich, sondern explizit gewünscht. Wir geben nur zu bedenken, dass Sie die Reinigung dann auch ernstnehmen sollten, um Schimmel zu vermeiden. Auf haus-garten-test.de hat all das gereicht, um dem Holife Generation II eine Note von „Gut“ einzubringen.

Kritik auf hohem Niveau gibt es für die Tatsache, dass für das umfangreiche Zubehör kein separater Behälter existiert. Außerdem müssen Sie sich daran gewöhnen, den Filter häufig reinigen zu müssen, da gerade sehr feiner Staub – Mehl z.B. – zu einem Problem werden kann.

Das Zubehörmonster: Dirt Devil M137 Gator

Der Gator von Dirt Devil bringt praktisches Zubehör mit, um Polster zu Hause und in Autos oder auch Fugen zwischen Fliesen im Badezimmer schnell zu reinigen. Jene Fugendüse können Sie auch ausziehen, um etwa in kleine Winkel vorzudringen. All diese Zubehörartikel führen dazu, dass Sie z.B. Tierhaare auch sehr einfach entfernen können – einen HEPA-Filter gibt es aber nicht.

Spaß macht auch die Reinigung: Mit einem kurzen Knopfdruck nehmen Sie den Behälter ab, öffnen ihn und werfen den Schmutz dann in den Mülleimer. Dieser Vorteil trifft auch auf das Filtersieb zu, denn auch das können Sie mit ein paar Handgriffen reinigen, in den Akku-Staubsauger setzen und sofort weitermachen. Ärgert Sie die Wartung bei vielen anderen Modellen, machen Sie hier somit keinen Fehler.

Zusätzlich ist der Dirt Devil M137 Gator sehr einfach zu bedienen. Kritik gibt es für die fehlende Ladestation – der Handstaubsauger liegt somit immer irgendwo auf dem Boden herum – sowie die Tatsache, dass das Gerät mit gut 2,3 Kilogramm Gewicht für eine Hand gar nicht so leicht ist. Bei längerer Nutzung werden Sie das Gewicht definitiv spüren. Als Ausgleich gibt es eine sehr hohe Saugkraft.

Dyson DC43H

Der Namenszusatz lässt es vermuten: Der „Animalpro“ ist besonders gut geeignet, um Tierhaare zu entfernen. Möglich macht es unter anderem die hohe Saugkraft, die dazu führt, dass der Dyson DC43H natürlich auch für alle anderen Saugaufgaben gut geeignet ist. Die Bürste an der Front ist dafür verantwortlich, dass es eigentlich kaum eine Form von Dreck gibt, mit der der Dyson DC43H nicht klarkommt.

Ebenfalls schön: Mit nur 1,3 Kilogramm Gewicht ist dieser Handstaubsauger schon fast federleicht. Es macht einfach Spaß, ihn zu bedienen. Die Akkulaufzeit ist auf 20 Minuten begrenzt, was im Bereich der Akku-Handsauger aber ein guter Wert ist. Nur, wenn Sie den Power-Modus einschalten, bleiben „nur“ noch 8 Minuten übrig. Auch das sollte jedoch für die typischen Anwendungsbereiche ausreichen.

Kritik gibt es höchstens für den Look, denn das Design ist eher kein Hingucker – aber das muss auch nicht sein, denn vorrangig soll ein Sauger eben Saugen und kein Deko-Objekt sein. Der hohe Preis könnte potenzielle Käufer auch abschrecken. Als Ausgleich bekommen Sie aber, wie gesagt, wohl einen der besten Akku-Handsauger auf dem Markt.

Generelle Kaufberatung: Worauf achte ich überhaupt beim Kauf?

Der große Kaufgrund für einen Handstaubsauger mit Akkubetrieb ist natürlich die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Zu Hause können Sie diese Geräte ebenso nutzen wie im tiefsten Urwald – theoretisch.

Gleichzeitig erkaufen Sie sich jene Unabhängigkeit mit einer eher begrenzten Leistung sowie einer kurzen Betriebsdauer. Den teilweise kräftigen Motor zur Mitarbeit zu überreden, kostet viel Leistung, weshalb Sie, je nach größe des Geräts, 15 bis 40 Minuten Laufzeit erwarten dürfen. Anschließend geht es wieder für mehrere Stunden oder auch einen kompletten Tag wieder an die Steckdose.

Wir würden daher sagen: Je nach Anwendungszweck sollten Sie unbedingt auf die Laufzeit achten. Als Faustregel gilt, dass eine Batterie mit höherer Kapazität auch längere Leistung verspricht. 16- bis 20-Volt Batterien sind da schon eine ganz gute Marke, Luft nach oben ist aber immer.

Eine Alternative sind kabelgebundene Sauger, aber dort sind Sie räumlich natürlich stark von Steckdosen abhängig. Beide Welten kombinieren Sie mit einem Gerät, das sowohl kabellos als auch an der Steckdose betrieben werden kann – wofür dann aber auch ein Aufpreis fällig wird.

Neben der Leistung gibt es noch viele weitere Punkte, die vor dem Kauf bedacht werden wollen – wie z.B.:

Preis

Für einen Tischstaubsauger, mit dem Sie hier und da einige Krümel wegsaugen oder ein bisschen Staub aus Nischen und Ecken entfernen möchten, rechnen Sie mit einem Preis von etwa 50 Euro aufwärts. Falls es ein Modell mit längerem Stiel sein soll, werden es gleich 200 Euro. Der Grund dafür ist die Leistung: Muss der Luftstrom einen langen Stiel durchströmen, ist sehr viel mehr Leistung notwendig – und Leistung kostet.

Volumen

Einen Staubsaugerbeutel gibt es bei Handstaubsaugern nicht. Stattdessen wandert der Schmutz gleich in einen Plastikbehälter. Gute Modelle lassen sich mit einem oder zwei Handgriffen öffnen, danach wandert der Staub dann in den Mülleimer. Es kommt also ein wenig auf Sie an: Möchten Sie lange ohne Unterbrechung saugen, entscheiden Sie sich für ein Gerät mit z.B. 0,9 Litern Volumen. Stören Sie sich an häufigen Entleerungen nicht, reichen auch 0,2 Liter.

Filtersystem

Kein Filter währt ewig: Gelegentlich müssen Sie ihn also austauschen, was abhängig vom Staubsauger mehr oder weniger häufig gemacht werden muss. Für eine „komplette“ Reinigung müssen Sie den Filter außerdem mit Wasser waschen, was dann eine gewisse Trockenphase mitbringt. Wichtig für Allergiker (auch bei Staubsaugerrobotern beispielsweise): der HEPA-Filter. Er filtert „böse“ Stoffe heraus, reduziert dabei aber aufgrund seiner Beschaffenheit auch die Saugleistung geringfügig.

Weiterführend: Ist ein HEPA-Filter sinnvoll?

Nass oder trocken?

Normalerweise sind Akku-Staubsauger nur geeignet, um trockene Stoffe wie Krümel, Staub, Splitter, Tierhaare und anderen Dreck aufzusaugen. Einige Modelle kommen aber auch mit Flüssigkeiten klar. Das heißt, dass Sie diese Geräte nutzen können, um z.B. ein Missgeschick in der Küche wegzusaugen. Verschüttete Milch auf dem Fußboden? Kein Problem. Stellen Sie sich aber darauf ein, etwas mehr Geld ausgeben zu müssen.

Ladestation

Im günstigeren Preissegment bekommen Sie nur ein einfaches Netzteil zu Ihrem Sauger. Geben Sie mehr Geld aus, gibt es eine Wandstation, die Sie mithilfe einer Schablone passgenau an der Wand befestigen können. Dafür eignen sich z.B. Ecken und Nischen im Raum mit Zugang zu einer Steckdose. Praktische Zusatzfunktionen, wie Ladestandanzeigen, runden dieses Angebot ab.

Aufsätze und Zubehör

Einige Handstaubsauger sind mit Aufsätzen ausgestattet. Diese montieren Sie dann mit einem kurzen Handgriff am Gerät. So entfernen Sie etwa Tierhaare von Polstermöbeln oder bekommen eine Fugendüse, um Dreck aus den Fugen von Fliesen im Badezimmer oder in der Küche zu entfernen. Brauchen Sie das auch wirklich? Vielleicht nicht. Falls doch, sollten Sie den Aufpreis aber ruhig investieren.

Schauen Sie sich die genannten Eigenschaften bei jedem Gerät in Ruhe an. Es sollte anschließend leicht sein, ein passendes Modell zu finden.

Unterschiedliche Akku-Handstaubsauger im Vergleich

Der Markt unterscheidet in drei große Kategorien, die für Endverbraucher interessant sind:

1. Tischstaubsauger

Gemeint sind hiermit die kleinen Varianten, die problemlos mit einer Hand bedienbar sind. Sie verfügen allesamt nicht über die längste Akkulaufzeit und sind auch nicht geeignet, um einen Fußboden komplett zu saugen. Krümel und „Unfälle“ beseitigen Sie damit aber sehr gut. Sehen Sie diese ab etwa 25 Euro erhältlichen Geräte eher als Ergänzung zu einem Bodenstaubsauger und nicht als kompletten Ersatz.

2. Stielstaubsauger

Diese Geräte sind aufgrund des hohen Leistungsbedarfs wesentlich teurer. Dafür können Sie damit aber auch einen Fußboden saugen. Achten Sie vor dem Kauf auf eine möglichst hohe Akkulaufzeit und einen großen Staubbehälter. Wollen Sie damit z.B. gleich mehrere Räume saugen, wäre es ärgerlich, den Staubsauger permanent entleeren zu müssen. Rechnen Sie mit mindestens(!) 50 Euro.

3. 2-in-1-Geräte

Hier können Sie den Stiel eines Stielstaubsaugers einfach abnehmen, sodass Sie danach einen Handstaubsauger in der Hand halten. Praktisch ist diese Lösung, wenn Sie häufig den Ort wechseln oder z.B. auf einem Balkon saugen möchten, wo es keine Steckdose gibt. Auch hier geht es bei 50 Euro los, für wirklichen Komfort und viel Leistung müssen Sie aber deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Welcher Hersteller ist „gut“?

Im Prinzip können Sie sich an die Hersteller halten, die auch bei normalen Staubsaugern beliebt sind. Die Expertise, die dort über viele Jahre angesammelt wurde, ist schließlich nicht verschwunden, sondern lebt in Akku-Staubsaugern weiter. Unter anderem die folgenden Namen sind Garanten für Qualität:

1. Dyson

Dieser Hersteller mit Hauptsitz in England hat sich in relativ kurzer Zeit (1993 war das Gründungsjahr) zu einem großen Namen im Staubsaugergeschäft gemausert. Hier bekommen Sie praktisch das volle Programm: Leistung und Technologie spielen in der Oberliga mit, außerdem sind selbst die Stielsauber recht kompakt. Optisch stellt Dyson die Funktionalität vor Ästhetik, was aber kein Beinbruch ist. Ein ebenfalls wichtiges Merkmal ist die oftmals recht lange Akkulaufzeit von Dyson-Geräten, was bei größeren Einsatzgebieten (als Staubsauger im Auto etwa) wichtig sein kann.

2. Dirt Devil

Deutlich älter als Dyson ist Dirt Devil: 1905 wurde das Unternehmen in den USA gegründet. Dass Dirt Devil noch immer im Geschäft ist, sagt viel über die Qualität der Produkte aus. Mit den Anfängen der Staubsauger haben die Produkte des Unternehmens heute natürlich nicht mehr viel zu tun. Stattdessen liegt der Fokus auf technisch und optisch problemlos konkurrenzfähigen Geräten. Entscheiden Sie sich für einen Akku-Staubsauger von Dirt Devil, machen Sie keinen Fehler.

3. AEG

Noch älter ist AEG aus dem Jahr 1883: Das deutsche Unternehmen legt ebenfalls viel Wert auf Qualität und verbindet die eigenen Akku-Sauger z.B. mit Schnellladefunktionen für Akkus, was im Eifer des Gefechts natürlich nützlich sein kann. Dazu kommt die oft simple Art und Weise, verdreckte Filter zu wechseln, was auch ein großer Vorteil ist. Vor allem Handstaubsauger, die häufig in Betrieb sind, profitieren durch diese Vorteile.

4. Vorwerk

Unser letztes Urgestein kommt ebenfalls von 1883 in die Gegenwart. Der Name ist in Deutschland vielleicht die bekannteste Marke für Staubsauger überhaupt. Auch die Vorwerk-Vertreter, die im Direktmarketing Kunden zu Hause besuchen, sind schon legendär. Abseits des hohen Status überzeugen die Vorwerk-Geräte aber durch einwandfreie Technik und eine simple Nutzung – und viel mehr kann man nicht verlangen.

FAQ zum Thema Akku-Staubsauger

Um häufig gestellten Fragen keinen Raum zu lassen, haben wir die wichtigsten schon einmal im Voraus beantwortet!

a.) Gibt es Akku-Staubsauger im Test bei Stiftung Warentest?

Ja, aber selten – zuletzt 02/2018. Häufiger zu finden sind Hinweise auf andere Publikationen, wie etwa die Zeitschrift Saldo aus der Schweiz. Deren Test hat im Februar 2013 zu Tage gefördert, dass sich Akku-Handstaubsauger generell gut eignen, um Schmutz zu bekämpfen. Da sich die Technik in den letzten fünf Jahren rapide weiterentwickelt hat, steht es heute natürlich noch besser um die Geräte.

Kabellose HandstaubsaugerTesturteilGetestet in
Bosch Athlet Ultimate2,702/2018
Dyson V8 Absolute3,102/2018
Philips PowePro Duo4,802/2018
AEG CX7-35ÖKO4,902/2018
De Longhi Colombina Cordless Plus4,902/2018

b.) Kann ich einen Handstaubsauger im Auto verwenden?

Generell ja, mitunter ist die Ladung der Geräte über den Zigarettenanzünder möglich. Ob das auf Dauer wirklich sinnvoll ist, sei aber dahingestellt. Besser sind Handstaubsauger mit einer großen Kapazität oder Modelle mit einem Netzanschluss, die dann an eine Steckdose in der Garage wandern.

c.) Schaffen Handsauger Tierhaare, Katzenstreu oder Asche?

Katzenstreu und Asche sind überhaupt keine Gegner guter Akku-Handsauger. Bei Tierhaaren kommt es darauf an, wie lang (und damit auch schwer) die Haare sind und ob sie beispielsweise auf glattem Parkett liegen oder mit Teppichfasern verbunden sind. Technisch gesehen stellen Tierhaare aber kein Problem dar.

d.) Wie gut sind günstige Akku-Staubsauger?

Kommt darauf an, wofür Sie das Gerät brauchen. Unser Akku-Staubsauger Test hat gezeigt, dass es bei durchschnittlicher Nutzung gute Modelle schon für preiswerte 50 Euro zu kaufen gibt.

e.) Ist mehr Watt-Leistung immer besser?

Nein: Zuerst gilt, dass Sie nicht mehr Leistung kaufen sollen als nötig – schließlich würden Sie auch keinen Sportwagen kaufen, um damit nur einzukaufen. Außerdem steht inzwischen fest, dass eine Leistung von 900 Watt und weniger problemlos ausreicht, um typische Wohnungen zu saugen.

f.) Sind Staubsauger mit weniger Leistung leiser?

Als Faustregel gilt: ja. Möchten Sie es wirklich leise haben, kaufen Sie nur neue Geräte, die nach September 2017 produziert wurden. Durch eine neue EU-Verordnung dürfen die Geräte dann maximal 80 dB erreichen. Die Lautstärke können Sie auf dem Energielabel sehen, sodass Sie leicht vergleichen können.

g.) Sind Handstaubsauger für Kinder ungefährlich?

Die Saugkraft an sich ist nicht in der Lage, einem Kind ernsthaften Schaden zuzufügen. Sehr wohl könnten aber andere Verletzungen entstehen, wenn das Kind den Handstaubsauger versehentlich einschaltet und die Öffnung auf empfindliche Körperpartien (Gesicht) gerichtet ist. Wie immer gilt: Kleinkinder müssen einfach beaufsichtigt werden.

h.) Wie gut sind kabellose Staubsauger?

Mit der Leistung eines Motors, der mit Strom aus der Steckdose betrieben wird, kann ein Akku-Staubsauger nicht konkurrieren. Die Leistung reicht nicht aus (und das wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern). Für Kleinigkeiten und Unfälle à la „zerbrochenes Glas“ reicht es aber vollkommen aus.

i.) Gibt es Akku-Staubsauger zum Aufsaugen von Wasser?

Ja, aber sie sind ein wenig teurer als Modelle ohne diese Funktion. Beachten Sie auch, dass Sie diese Staubsauger nach der Aufnahme der Flüssigkeit reinigen müssen. Ansonsten bleibt es im Inneren des Behälters permanent feucht, was in Kombination mit anderen Stoffen zu Schimmel führen kann.

j.) Wie schwer sind kabellose Staubsauger?

Das hängt natürlich vom Modell ab. Da die Geräte aber darauf ausgerichtet sind, tragbar zu sein, überschreiten sie die Grenze von zwei Kilogramm selten. Besonders leichte Modelle mit nur einem halben Kilogramm Gewicht gibt es ebenfalls zu kaufen.

k.) Welche unterschiedlichen Aufsätze gibt es?

Düsen und Bürsten, um Fugen zu säubern oder Möbel von Tierhaaren und anderem Schmutz zu befreien, sind gerade in der etwas höheren Preisklasse keine Seltenheit. Tipp: Kaufen Sie lieber Geräte mit Aufsätzen als ohne. Sie werden garantiert Einsatzbereiche zu Hause finden.

l.) Welche Akku-Typen sind in Staubsaugern verbreitet?

Akkus in Staubsaugern basieren aktuell entweder auf Nickel-Metallhydrid oder Produkte auf Lithium-Ionen-Basis. Letztere Variante ist langlebiger und besser und kommt beispielsweise auch in Smartphones zum Einsatz (in kleinerer Größe).

m.) Sind Akku-Sauger für Hundehaare, Katzenhaare und Tierhaare im Allgemeinen geeignet?

Normalerweise schon. Allerdings kann es schwierig sein, Tierhaare von Teppichen oder Polstermöbeln zu entfernen, wenn Sie es ohne passenden Aufsatz versuchen.

Weiterführend: Hier finden Sie die besten Staubsauger für Tierhaare in der Übersicht.

n.) Welche Handstaubsauger bieten hohe Saugkraft und worauf muss ich achten?

Je mehr Leistung, desto mehr Saugkraft: So lautet zuerst die Faustregel. Allerdings kommt es auch auf die Konstruktion des Geräts im Inneren ab. Beispielsweise muss der Luftweg optimal konstruiert sein, um die Leistung auch „auf die Straße zu bringen“. Leider haben Sie darauf keinen Einfluss. Halten Sie sich am besten an unsere Testsieger, um keinen Fehler zu machen.

So haben wir ausgewählt

Würden wir alle am Markt befindlichen Modelle testen, könnten wir unsere Webseite niemals online stellen. Daher fand von vornherein eine Vorselektion statt: Es kommen ausschließlich Akku-Staubsauger renommierter Marken im Test vor. Funktionell und technisch garantieren wir daher von vornherein eine hohe Qualität für alle Modelle.

Ausschlaggebend für die Auswahl waren dabei sowohl professionelle Tests in Fachmagazinen und auf Webseiten sowie Kundenbewertungen bei großen Online-Händlern wie Otto.de und Amazon.de. Preistechnisch haben wir kein Limit gesetzt: Auch sehr günstige Geräte wurden in den Test aufgenommen, solange das Preis-Leistungs-Verhältnis am Ende trotzdem stimmte oder sie eine bestimmte Aufgabe besonders gut umgesetzt haben.

So haben wir getestet

Um ein möglichst objektives Ergebnis zu erreichen, haben wir jeden Test in unterschiedliche Kriterien eingeteilt. Am Ende ergibt sich daraus ein verlässliches Gesamtbild, das Ihnen die Auswahl eines passenden Modells hoffentlich erleichtert. Wichtig waren die folgenden Merkmale:

Ausstattung und Lieferumfang, Verarbeitung, Handhabung und Leistung

Diese vier Punkte machen den Löwenanteil der Bewertung aus. Sie sind, unserer Meinung nach, bei jedem Kauf eines Akku-Staubsaugers von enormer Wichtigkeit.

Gewicht

Ein Gerät das schwer ist, lässt sich schlecht bedienen. Wir haben daher Bonuspunkte vergeben, wenn ein Akku-Staubsauger leicht und trotzdem leistungsstark war.

Laufzeit

Können Sie nur kurz den Tisch saugen oder gleich das ganze Wohnzimmer? Je länger die Laufzeit des Akkus, desto leichter der allgemeine Umgang mit dem Gerät.

Volumen

Mehr Volumen im Beutel oder im Behälter bedeutet, dass Sie länger saugen können, ohne den Vorgang wegen eines vollen Beutels unterbrechen zu müssen. Dafür gibt es natürlich Extrapunkte.

Lautstärke

Für Nachbarn, eventuell schlafende Kinder und auch Ihr eigenes Wohlbefinden ist es von Vorteil, einen Sauger zu nutzen, der möglichst leise ist. Eine (vergleichsweise) geringe Lautstärke wurde daher positiv bewertet.

Zubehör

Hier fahren wie zweigleisig: Nicht nur die Menge des Zubehörs ist entscheidend, sondern auch deren Aufbewahrung. Geräte, die mit einem intelligenten Aufbewahrungssystem für Aufsätze in den Handel kommen, schneiden bei uns besser ab. Auch der Schwierigkeitsgrad des Zubehörwechsels wurde hier einbezogen.

Anleitung

Wir leben zwar im Zeitalter des Internets, eine gute Anleitung gehört unserer Meinung nach aber trotzdem noch dazu – und zwar ohne maschinelle Übersetzung von Chinesisch in Deutsch, sondern frei von Fehlern und Unverständlichkeiten und auf einer einfachen Verständnisebene.

Kundenrezensionen

Ein Test ist schön und gut, aber die Ergebnisse anderer Personen ebenfalls einfließen zu lassen, erhöht die Aussagekraft noch einmal deutlich. Daher haben wir Kundenbewertungen, Rezensionen und ähnliche Aspekte ebenfalls in unsere Bewertung einfließen lassen.

EU-Kennwerte

Seit 2013 tragen alle Staubsauger ein EU-Energielabel. Mit angegeben sind unter anderem Reinigungsklassen, die eine Aussage darüber zulassen, wie gut ein Akku-Staubsauger wirklich ist – egal, ob er mit einer hohen oder niedrigen Watt-Zahl an den Start geht.

Hinweis: EU-Energielabels – und ihre Probleme

Preis-Leistung

Zu guter Letzt spielen auch die Kosten eine Rolle. Wichtig ist hier nicht, wie gut oder schlecht oder wie günstig oder teuer ein Staubsauger ist. Stattdessen haben wir betrachtet, welche Technik man für welches Geld bekommt. Das führt dazu, dass auch sehr günstige Geräte gut abschneiden können.

Mehr dazu wie wir die Geräte testen und auswählen erfahren Sie auch hier.