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Review von: Robert Mertens

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Dyson 360 Eye im Test

Nicht mehr erhältlich

(4.8)
Das 1993 gegründete, britische Unternehmen Dyson ist für die besondere Dual-Zyklon-Technologie bekannt. Gründer James Dyson entwickelte bereits 1983 den ersten beutellosen Staubsauger. Natürlich kann ein derart erfolgreicher und bekannter Staubsaugerhersteller den Saugroboter Trend nicht an sich vorbeiziehen lassen. Daher war die Entwicklung des Dyson 360 Eye nur eine Frage der Zeit. Ob der Roboter den hohen Erwartungen gerecht wird und ob es sich tatsächlich lohnen kann einen knapp 1000 Euro teuren Saugroboter zu kaufen, erfahren Sie jetzt in unserem Test.

Industrielles Design

Wer den Dyson 360 Eye in die Hände bekommt, wird sofort zustimmen: Der Saugroboter wirkt so hochwertig verarbeitet wie kein anderes Gerät. Der Roboter besteht aus silbernem Plastik mit blauen Akzenten aber an der Ober- und Vorderseite. Das Gerät wirkt sehr modern und gefällt uns gut. Der Staubbehälter liegt vorne, fasst lediglich 0,33 Liter und ist durchsichtig, sodass der Füllstand direkt abgelesen werden kann. Auf der Oberseite liegt der namensgebende 360 Grad Sensor mithilfe dessen sich der Roboter im Raum orientiert. Das Gerät wiegt 2,4 Kilogramm bei einer Bauhöhe von ganzen 12 Zentimetern. Damit ist der Dyson 360 Eye das höchste Gerät in unserem Vergleich. Gleichzeitig ist der Dyson mit einem Durchmesser von knapp 24 Zentimetern auch eines der schmalsten Geräte. Warum die Höhe des Saugroboters in diesem Fall zumindest begründet werden kann erfahren Sie später.

Der Dyson 360 Eye von oben.

Der Dyson 360 Eye kann mit der „Dyson“ App gesteuert werden. Sie finden diese im Play bzw. im Apple App Store. Um das Gerät zu verbinden, benötigen Sie den WPA Schlüssel Ihres Routers sowie das Passwort des Roboters. Letzteres finden Sie auf der Rückseite der Schnellstart-Anleitung. Um die Einrichtung zu beginnen, verbinden Sie den Dyson 360 Eye mit seiner Ladestation. Nach kurzer Zeit sollte die WLAN LED am Gerät zu leuchten beginnen. Nun können Sie die Einrichtung über die App fortfahren. Geben Sie das WLAN Passwort Ihres Routers ein. Wählen Sie jetzt das gewünschte Netzwerk aus und geben Sie den WPA-Schlüssel ein. Ihr Smartphone verbindet sich daraufhin mit dem Roboter und teilt die nötigen Informationen mit dem Gerät. Danach kann der Saugroboter mit dem Smartphone gesteuert werden.

Die Funktionalität der App ist gut. Über die Software lassen sich verschiedene Reinigungsmodi wie „Leise“ oder „Max“ wählen. Zusätzlich dazu kann der Dyson 360 Eye zur Ladestation zurückgeschickt werden. Des Weiteren lässt sich der Dyson 360 Eye programmieren. Dadurch reinigt das Gerät zur bestimmten Uhrzeit an beliebig vielen Tagen. Auch der gewünschte Reinigungsmodus lässt sich bei der Programmierung wählen. Beispielsweise kann morgens der Leise-Modus gewählt werden, während nachmittags mit voller Leistung gesaugt wird.

Es sei erwähnt, dass in unserem Test die Verbindung mit dem Gerät kurzzeitig Probleme machte. Wir waren nicht imstande das Gerät mit einem Google Pixel 2 XL zu verbinden. Erst mit einem zweiten Smartphone, einem Galaxy S7 Edge konnte die Einrichtung abgeschlossen werden.

Die App des Dyson 360 Eye ermöglicht die Programmierung des Geräts.

Dank der App wird keine Fernbedienung mitgeliefert. Das zusätzliche Zubehör umfängt lediglich eine Ladestation, an der sich der Roboter selbstständig aufladen kann. Im Vergleich zu den Stationen von anderen Saugrobotern besitzt die des Dyson 360 Eye eine Besonderheit. Die Station kann auseinandergeklappt werden, um perfekt an der Wand positioniert zu werden.

Absurde Leistung des Dyson 360 Eye

In unserem Leistungstest überprüfen wir die Saugkraft und Durchführung der Saugroboter, indem wir sie acht Minuten lang in einem geschlossenen Parcours fahren lassen. Dabei müssen sie soviel Schmutz wie möglich aufnehmen. Zum Schluss messen wir die aufgenommene Menge von 140 Gramm verteiltem Schmutz. Aufgrund der Markenbekanntheit hatten wir hohe Erwartungen an den Dyson 360 Eye. Zu sagen der Saugroboter hätte diese Erwartungen übertroffen wäre untertrieben.

Review von Staubsaugertest.org – youtube.com

Das Gerät konnte mit 128 von 140 Gramm aufgenommenem Schmutz einen neuen Höchstwert erreichen. Das entspricht 91,4%.

Dyson 360 Eye Leistungsskala

Der Dyson 360 Eye besitzt also eine beeindruckende Saugkraft. Das ist auch der Grund für die ebenfalls überdurchschnittliche Bauhöhe des Geräts. Damit kommt er für einige Nutzer mit zu niedrigen Sofas nicht in Frage. Für alle anderen stellt der Dyson 360 Eye aber den leistungsstärksten Saugroboter auf dem Markt dar. Während des Saugvorgangs erreichte der Dyson 360 Eye 67 Dezibel. Das ist laut und liegt im oberen Bereich des Vergleichs, ist angesichts der Saugleistung allerdings aufgrund der Saugkraft verständlich und akzeptabel. Mit dem „Leise“-Modus kann die Lautstärke reduziert werden.

Dyson 360 Eye Lautstärkeskala

In Sachen Durchführung stieß der Dyson in unserem Saugroboter Test an die Grenzen unseres Aufbaus. Aufgrund der Bauhöhe des Geräts, der Platzierung der Kamera sowie der Höhe unserer Parcours-Begrenzung  kann der Roboter seine Kartierung nicht zum Einsatz gebracht haben. Dieser Umstand spricht für den Dyson 360 Eye, denn in einer normalen Wohnung gäbe es diese Probleme natürlich nicht.

Der Saugroboter fährt relativ langsam durch unseren Aufbau. Zu Beginn wirkt es, als versuche der Dyson 360 Eye sich an den Kanten entlangzuarbeiten. Hier dreht sich der Saugroboter ein, um soviel Schmutz wie möglich aufzunehmen. Allerdings fährt das Gerät dabei nicht so zielstrebig und genau wie andere Roboter, vielleicht weil ein Großteil der Sensorik nicht zum Einsatz kommt. Hindernisse stellen für den Dyson kein Problem dar. Meistens kann das Gerät sogar vor der Berührung bremsen, um einen Kontakt komplett zu vermeiden. Durch das schmale Design des Dysons muss das Gerät mehr Strecke hinter sich bringen als andere, größere Saugroboter. Dafür nimmt das Gerät jeden Schmutz auf und verteilt kaum etwas davon im Raum.

Das Nonplusultra

Dyson 360 Eye Test
  • Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang
    (4.5)
  • Verarbeitung
    (5)
  • Handhabung
    (4.5)
  • Saugleistung
    (5)
4.8

Testfazit

Der Dyson 360 Eye ist ein enorm teures Gerät von vielleicht bekanntesten Staubsaugerhersteller der Welt. Und nachdem wir die Neato Reihe getestet hatten waren wir uns sicher, dass es keinen Grund gibt soviel Geld für einen Saugroboter auszugeben. Allerdings müssen wir feststellen, dass wir uns geirrt haben. Der Dyson 360 Eye bietet eine Saugleistung die wir so noch nie gesehen haben. Unser Testaufbau ist enorm schwer und soll als Leistungstest und nicht als Versuch unter realen Bedingungen angesehen werden. Genau deshalb ist ein Ergebnis von 91,4% wirklich beeindruckend.

In normalen Wohnungen wird die Durchführung des Dyson 360 Eye durch seine Kamera noch besser sein. Die Steuerung per App funktioniert super, lediglich die Einrichtung machte leichte Probleme. Zusätzlich dazu müssen die enorme Bauhöhe und die Lautstärke beachtet werden. Der Dyson 360 Eye ist also sicher nichts für jedermann. Wer aber die passenden Möbel und das nötige Kleingeld hat und Saugkraft auf dem Level eines Mittelklasse Staubsaugers sucht, der ist hier genau richtig. Um Testsieger zu werden, müsste der Dyson allerdings universeller sein.

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Author
Robert Mertens

Robert ist ein leidenschaftlicher Enthusiast und Experte für Staubsauger und Saugroboter mit über sechs Jahren Erfahrung im Testen und Vergleichen der neuesten Modelle. Er hat über 100 Staubsauger persönlich getestet und mehr als 180 ausführliche Testberichte und Kaufberatungen geschrieben.

So hat Robert ein scharfes Auge für Qualität und Innovation in der Branche entwickelt. Seine Leidenschaft für Smart-Home-Geräte und seine fundierten Kenntnisse des Marktes haben ihm den Ruf einer vertrauenswürdigen Autorität für Staubsauger und Saugroboter eingebracht.

Robert hat es sich zur Aufgabe gemacht, umfassende und unvoreingenommene Testberichte zu verfassen, die den Lesern helfen, fundierte Entscheidungen bei der Wahl des perfekten Saugers zu treffen. Durch seine umfangreiche praktische Erfahrung und gründliche Recherche möchte er den Verbrauchern das Wissen vermitteln, das sie für eine optimale Kaufentscheidung benötigen.


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  • Hartbodenreinigungsklasse
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  • Staubemissionsklasse
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