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Der Dirt Devil Spider 2.0 M612 im Test

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Im Bereich der Roboter-Sauger-Technologie ist Dirt Devil ebenfalls mit einigen Modelle vertreten und setzt auch hier bei der Neu- und Weiterentwicklung auf ein hoch motiviertes Team aus qualifizierten Mitarbeitern. Wir konnten den Dirt Devil Spider 2.0 M612 in Ruhe testen und uns ein ausführliches Bild über die Qualität, die Ausstattung und die Leistung des kompakten Roboters verschaffen.

Weiterführend: Die besten Saugroboter im Test.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
optisch ansprechender, kompakter und günstiger Saugroboterder Saugroboter navigiert vollkommen willkürlich
einfache Bedienung, gute Akkulaufzeites gibt keine Komfortfunktionen
zufriedenstellende Saug- und Reinigungsleistung auf Hartbödenschlechte Reinigungsleistung auf Teppichböden



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Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang

Der Dirt Devil soll Käufer primär über seinen günstigen Preis anlocken und aufgrund dessen waren wir äußerst gespannt, welche Kompromisse der Hersteller eingegangen ist. Der Spider 2.0 M612 wird mit 2 austauschbaren Rundbesen, 3 einstellbare Fallsensoren und einem Ersatzfilter geliefert. Sofort fällt uns auf, dass Dirt Devil auf eine kostenintensive Ladestation zugunsten eines herkömmlichen Ladegerätes verzichtet hat. Der Saugroboter wird somit ganz klassisch über eine normale Steckdose aufgeladen. Eine Fernbedienung sucht man ebenfalls vergebens.

Auch bei der Ausstattung hat der Hersteller deutlich gespart und der kleine Saugroboter besitzt nur das Nötigste. Der nur 1,5 Kilogramm schwere Spider hat einen rund 300 ml großen Staubbehälter und ist nur 7 cm hoch. Er passt unter jedes Möbelstück und signalisiert dem Nutzer, wenn der Behälter voll ist. Zu den vorhandenen Funktionen zählen ein 1.200 mAh starker Ni-MH-Akku mit Ladeanzeige, Fall- und Absturzsensoren und eine Reinigungsanzeige. Weitere Komfortfunktionen sucht man vergebens. Es gibt weder eine Programmierfunktion für die automatische Reinigung noch verschiedene Reinigungsmodi.

Auf einen modernen Li-Ion-Akku verzichtet der Hersteller. Dafür hält der Ni-MH-Akku in der Praxis bis zu 90 Minuten lang durch und ist in nur 4 Stunden wieder vollständig aufgeladen. In unserem Test kamen wir auf rund 85 Minuten und sind mit diesem Wert durchaus zufrieden. Die praktische LED-Anzeige auf der Oberseite des Saugroboters informiert über die Reinigung und den Akku.

Die Funktionen:
Zufallsmodus, Kreismodus und Kantenmodus
3 einstellbare Absturzsensoren
Laufzeit und LED-Anzeige

Die Verarbeitung

Der Spider 2.0 besitzt ein ansprechendes Design in den Farben weiß, schwarz und rot. Sein kompaktes, rundes Gehäuse macht einen wertigen Eindruck und ist durchaus robust. Selbstverständlich ist der Saugroboter nicht so hochwertig wie die teuren Konkurrenzmodelle. Dennoch sieht der Kleine teurer aus, als er ist. Die saubere und professionelle Verarbeitung hat uns im Test positiv überrascht und wir haben nichts zu bemängeln.

Besonders gut gefallen haben uns die Anordnung der Bürsten und die kompakte runde Form des Roboters. Dadurch passt der Spider unter jedes Möbelstück. Das Zubehör in Form von Ersatzbürsten und Filter hinterlässt einen guten Eindruck. Nach längerem Testen haben wir weder am Spider noch am Equipment größere Schwächen oder starke Abnutzungserscheinungen bemerkt.

Die Handhabung

Aufgrund der wenigen Funktionen und der nicht vorhandenen Programmierungsmöglichkeit ist die Handhabung äußerst einfach. Nach dem Laden wird der Dirt Devil Spider aktiviert und beginnt sofort mit der Reinigung. An der Oberseite des Roboters erkennt der Nutzer sofort, wenn der Akku leer oder der Staubbeutel voll ist. Ein größeres Problem ist die nicht vorhandene Navigationstechnik. Vollkommen willkürlich nach dem Chaos-Prinzip reinigt der Roboter blind los. Stößt er gegen ein Möbelstück oder eine Wand, wechselt er einfach die Richtung. Aus diesem Grund bleibt es eine Art Glücksspiel, ob der Saugroboter auch alle Stellen in der Wohnung reinigt.

Dank der vorhandenen sowie individuell einstellbaren Sensoren bereiteten dem Spider 2.0 Treppen oder Abgründe keine Probleme. Ist man mit den Reinigungsergebnissen zufrieden, wird der Roboter einfach wieder deaktiviert. Der Staubbeutel lässt sich einfach abnehmen und leeren. Zum Betriebsgeräusch gibt es leider keinerlei Angaben, jedoch empfanden wir die Geräuschentwicklung in Betrieb keinesfalls als zu laut. Die Akkulaufzeit lag während unserer Tests bei durchschnittlich 85 Minuten. Dies ist im Hinblick auf das preiswerte Modell und den verbauten Akku mehr als zufriedenstellend.

Die Saugleistung

Wir haben in unserer Testwohnung sowohl auf harten Böden als auch auf Teppichböden Sand und diverse Schmutzpartikel sowie Haare verteilt. Da der Spider 2.0 keine richtige Navigation besitzt waren die Reinigungsergebnisse in unserem Test sehr unterschiedlich. An jede Stelle des Raumes gelangte der Saugroboter nie.

Die vorhandene Saugleistung empfanden wir als durchschnittlich gut und selbstverständlich um einiges schwächer als bei der teuren Konkurrenz. Im Zufallsmodus deckt der Roboter die größte Fläche ab. Für eine systematische Reinigung von größeren Flächen wird kommt der Kreismodus zum Einsatz. Die beworbene flächendeckende Reinigung funktioniert in der Praxis leider vollkommen willkürlich.

Hartboden:
Die Staub- und Sandaufnahme erfolgte auf unserem Hartboden zufriedenstellend. Ein großer Teil des Sands war danach verschwunden.

Teppichboden:
Bei unserem Teppichboden machte der preiswerte Saugroboter leider eine schlechte Figur. Nur rund 1 Zehntel unseres verteilten Quarzsandes hat er in unserem Test erwischt. Je höher der Teppich, desto schlechter das Ergebnis.

Ecken und Kanten:
Dank der seitlich angeordneten Bürsten macht der kleine Spider in Ecken und Kanten eine ganz gute Figur. Das ist aber nur der Fall, wenn er die Stellen mit seinem Chaos-Prinzip erreicht. Im speziellen Kantenmodus reinigt der Roboter entlang der Wände und sorgt für zufriedenstellende Ergebnisse. Dank den praktischen Seitenbürsten machen weder Kanten noch Ecken Probleme.

Neben der enttäuschenden Saugleistung auf Teppichböden stellten wir noch ein weiteres Problem fest. Türschwellen und jegliche Erhöhungen, die mehr als 5 cm aus dem Boden herausragen, sind für den Dirt Devil eine unüberwindbare Wand. Somit eignet sich der kompakte Spider 2.0 M612 er weniger für größere Wohnungen und nur zur gezielten Reinigung eines einzelnen Raumes.

Der Dirt Devil Spider 2.0 M612 im Test: Das Fazit

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