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Der Vorwerk Kobold VR200 im Test

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Das deutsche Unternehmen Vorwerk wurde bereits 1883 gegründet und gehört zu den führenden Herstellern von Haushaltsgeräten. Zum Produktportfolio zählen Multifunktions-Küchengeräte, wie der berühmte Thermomix, und die beliebten Staubsauger der bekannten Marke Kobold. Unter diesem Namen vertreibt das Unternehmen mehrere qualitativ hochwertige Staubsauger, Akkusauger und moderne Saugroboter. Wir haben den Vorwerk Kobold VR200 ausführlich getestet und wollen überprüfen, ob der moderne Saugroboter den hohen Erwartungen gerecht wird.

Weiterführend: Die besten Staubsauger-Roboter in der Übersicht.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
optisch ansprechendes Design mit vielen praktischen Funktionenhoher Kaufpreis
intuitive Bedienung und Programmierung via App oder Fernbedienungfehlender HEPA-Filter
sehr gute Reinigungsleistung auf jeder Art von Oberfläche



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Ausstattung, Funktionen und Lieferumfang

Der Kobold VR200 muss sich von der Ausstattung her nicht vor der Konkurrenz verstecken und besitzt sogar 2 Alleinstellungsmerkmale. Steuern lässt sich der Saugroboter entweder mit der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung oder über die kostenlose App. Letzteres klappt per WiFi-Verbindung mit fast jedem mobilen Endgerät. Sein kompaktes Gehäuse ist nur 34 x 34 x 9 cm groß und wiegt ohne Aufladestation 4,2 Kilogramm. Von der Form her erinnert der Roboter an den Buchstaben D oder ein Hufeisen. Diese Form sieht nicht nur auffällig aus, sondern macht in der Praxis durchaus Sinn.

Zum Lieferumfang gehören eine induktive Ladestation, die Fernbedienung, eine kleine Seitenbürste und ein Magnetstreifen. Dieser lässt sich auf eine geeignete Länge zuschneiden und ermöglicht die Einrichtung von Sperrzonen. Zudem besitzt der Kobold VR200 im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzmodellen einen integrierten Klettermodus. In unserem Test kletterte der Kleine mühelos über 2 cm hohe Hindernisse.

Im Betrieb liegt der Stromverbrauch bei 70 Watt, im Eco-Modus bei 50 Watt und im Stand-by bei nur 1,5 Watt. Laut Hersteller hält eine Akkuladung (Li-Ion mit 84 Wh) im normalen Modus rund 1 Stunde lang und im Eco-Modus knapp 90 Minuten. Die Seitenbürste des Kobolds transportiert den eingesaugten Schmutz auf direktem Weg zur Rundbürste und dann in den Behälter. Die Rundbürste ist mit Borstenstreifen und Gummilamellen ausgestattet und rotiert 30 mal in der Sekunde. Der ausreichend große Schmutzbehälter hat ein Volumen von 410 ml. Er lässt sich entweder mit einem normalen Staubsauger aussaugen (besonders vorteilhaft für Allergiker) oder ganz klassisch entleeren.

Die Funktionen:
Das Gehäuse des Saugroboters besteht aus stabilem Kunststoff und macht einen wertigen Eindruck. Positiv aufgefallen ist uns die abgeflachte Gehäuseseite. Dank dieser navigiert der Kobold VR200 präzise in Räumen und an Wänden entlang. Der Roboter ist mit 9 cm etwas höher als die meisten Konkurrenzmodelle, passt jedoch immer noch ohne Probleme unter Möbel. Besonders vorteilhaft ist seine Form bei der Eckenreinigung. Das weiß-schwarze Design sieht in Kombination mit den grünen Elementen ansprechend und futuristisch aus. Das Farbdisplay und die Sensoren machen einen hochwertigen Eindruck. Die eingebaute Kletterhilfe an der Unterseite des Gehäuses überzeugt ebenfalls. Die Kombination aus Seiten- und Rundbürste finden wir absolut gelungen.

Das Zubehör kann ebenfalls überzeugen. Die induktive Ladestation wirkt genauso durchdacht wie der kompakte Roboter. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und ermöglicht eine intuitive Steuerung. Die mobile App ist benutzerfreundlich gestaltet.

Selbst nach einigen Wochen konnten wir keinerlei Verschlechterungen im Hinblick auf die Verarbeitung feststellen. Im Gegenteil: Die Bedienung wirkt immer noch durchdacht. Die hohe Qualität rechtfertigt den nicht gerade niedrigen Preis des Saugroboters.

Die Handhabung

Bis der kleine Kobold betriebsbereit ist, sind nur wenige Handgriffe erforderlich. Nach dem Einsetzen des Filters und des Anbringens der Seitenbürste kann der VR200 loslegen. Zur Sicherheit sollten alle auf dem Boden liegenden Kleinteile entfernt werden . Ein einfacher Knopfdruck auf den grünen Knopf reicht in Kombination mit der Auswahl „Alle Räume“ aus, damit der Roboter mit der Reinigung beginnt. Die Steuerung via App oder Fernbedienung funktioniert ebenfalls reibungslos. Die grüne Statusanzeige zeigt klar sichtbar den Ladezustand an.

Der Kobold löst sich von alleine aus seiner Station und beginnt mit seine Fahrt. Diese wirkt auf keinen Fall ziellos, sondern strukturiert und organisiert. Hat der Staubsauger sein Jagdgebiet erfasst, zieht er unermüdlich seine Bahnen und reinigt dieses intensiv. Während unseres Tests waren wir von der zielstrebigen und intuitiven Bewegung des Roboters begeistert. Die integrierte Kletterfunktion empfinden wir als äußerst nützlich. Der Kleine überwand jegliche Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 2 cm. Die präzisen Bewegungen des Kobolds sind kaum hörbar, das Betriebsgeräusch liegt bei nur 67dB (Note 1,0). Der Staubcontainer kann, wenn man nicht in Berührung mit dem Schmutz kommen möchte, abgesaugt werden. Alternativ nimmt man den Container einfach ab und leert ihn.

Die Saugleistung

In unserem Test haben wir auf verschiedenen Oberflächen (Teppich und Laminat) Sand und Schmutz verteilt. Nach einer ausgiebigen Reinigung waren alle Flächen rückstandslos sauber. Sowohl den Hartboden- als auch den Teppichbodentest hat der VR200 tadellos bestanden. Besonders gut zurecht kam der Kleine mit Holzdielen. Der Kobold saugt in der Praxis so gut wie alles weg, was sich im Laufe eines Tages auf dem Boden sammelt. Dies schafft er genauso gut wie ein klassischer Staubsauger auch ohne eine deutlich höhere Saugkraft oder spezielle Aufsätze. Er reinigt jeden Raum selbstständig und äußerst gründlich und macht dabei kaum Geräusche.

Teppichboden:
Obwohl Saugroboter auf harten Böden die besten Reinigungsergebnisse erzielen, kommt der Kobold auch einwandfrei auf einem Teppichboden zurecht. Nach der ausgiebigen Reinigung waren im Test keine Schmutzpartikel mehr auf dem Teppich.

Ecken und Kanten:
Dank seiner speziellen Form kommt der VR200 besonders gut mit Ecken und Kanten zurecht. Im Vergleich zu den Konkurrenten mit einem runden Gehäuse reinigt er diese Stellen noch zuverlässiger. Weder schwer erreichbare Stelle noch Hindernisse bereiten dem Kobold Probleme.

Der Vorwerk Kobold VR200 im Test: Das Fazit

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