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Saugroboter für frischgebackene Eltern: Hilfe oder Belastung?

Ein Saugroboter erleichtert nicht nur die Hausarbeit: Vor allem spart er Zeit. Dennoch fragen sich viele frischgebackene Eltern, ob sich die Anschaffung eines solchen Gerätes für sie lohnt. Vor allem angesichts der Preise für hochwertige Modelle: Die bewegen sich schon mal an der Tausend-Euro-Grenze. Zwar gibt es auch weit kostengünstigere Saugroboter. Doch wozu überhaupt so viel investieren, wenn der Roboter noch nicht mal in jede Ecke kommt?

Saugroboter – Ihr fleißiger Helfer daheim

Nach einer Geburt steht das Baby im Mittelpunkt. Frischgebackene Eltern möchten gern so viel Zeit mit dem Nachwuchs verbringen wie irgend möglich. Zeitweilig gerät sogar der Hausputz ins Hintertreffen. Das ist in Ordnung, sofern grundlegende hygienische Standards nicht unterschritten werden. Genau dafür sorgt ein Saugroboter: Er hilft bei den Aufgaben, für die Ihnen schlicht die Zeit zu schade ist.

Dabei ist er nicht nur fleißig, sondern auch diskret und unauffällig. Dass er längst nicht alles kann, macht nichts: Es geht hier vor allem um die tägliche Grundreinigung. Sie sollten auch nach dem freudigen Ereignis für grundlegende Sauberkeit sorge, schon im Interesse Ihres Babys. Wenn der Roboter nicht in jede Ecke kommt, dann reinigen Sie eben dort per Hand, sobald Zeit dafür ist. Besser als der gute alte, aber schwere Staubsauger ist er allemal. Zudem arbeitet er überwiegend autonom, braucht Sie also kaum bis gar nicht. Ein deutliches Plus an Freiheit für Sie und Ihren Nachwuchs!

So funktioniert ein Saugroboter

Je nach Modell bewegen sich Saugroboter in Bahnen oder nach einem bestimmten Muster. Sie reinigen Fliesen ebenso wie Teppichböden oder auch Ihr Parkett. Trifft er allerdings auf unvorhergesehen Widerstand, dreht der Kleine klaglos ab – Sensoren an der Stoßleiste machen es möglich. Das wurde zwar eigentlich für Ihre wertvollen Vasen und Stehlampen so konzipiert. Doch es hat noch weitere Vorteile.

Die Sensoren warnen auch vor Treppen und schützen den Roboter dadurch vor folgenschweren Stürzen. Weil er mit Akku arbeitet, kann der Kleine somit nach und nach jeden Raum reinigen. Vorausgesetzt, Sie geben Ihm Zugang zur Aufladestation. Das ist der erste Haken – sie sollte zwingend im selben Raum sein wie der Roboter, sonst kann er sie nicht orten – und sich dann auch nicht allein aufladen.

Zudem hat der Saugroboter deutliche Schwierigkeiten mit allem, was eine größere Saugleistung erfordert. Tierhaare gehören dazu, aber auch langflorige Teppiche (lesen Sie auch: Die besten Staubsauger gegen Tierhaare). Doch solche Kleinigkeiten nimmt man gern in Kauf, betrachtet man die Vorteile: Lästige Kabel entfallen ebenso wie die Schlepperei in eine Ecke nach getaner Arbeit. Außer der Saugleistung erinnert somit kaum noch etwas an voluminöse Staubsauger. Flache Modelle passen sogar unter bestimmte Möbel und sorgen somit für noch mehr Sauberkeit.

Weiterführend: So funktionieren Saugroboter

Die Vorteile auf einen Blick: Saugroboter …

  • sind handlicher als ein Staubsauger
  • sind umweltfreundlicher: verbrauchen weniger Strom als Staubsauger
  • erleichtern die Reinigung von Räumen ohne viel Inventar
  • reinigen somit selbsttätig

Das zeigt schon ein paar wesentliche Vorteile, die frischgebackene Eltern für sich nutzen können. Es sind vor allem drei Gründe, die für eine Anschaffung sprechen.

Grund 1: mehr Zeit für Ihr Baby

Wer seine Wohnung oder auch ein ganzes Haus sauberhalten will, der braucht vor allem Zeit. Diese Zeit fehlt natürlich an anderer Stelle. Nach der Geburt eines Kindes möchte man aber so viel Zeit wie nur möglich mit dem Nachwuchs verbringen. Im schlimmsten Fall bleibt der Haushalt eben liegen. Doch spätestens dann, wenn der Boden deutlich schmutzig wirkt, sollten Sie gegensteuern. Schließlich geht es auch um Ihr Kind, das sich in den ersten Monaten bestimmt auch am Boden aufhalten wird. Da ist absolute Reinlichkeit Pflicht.

Mit einem Saugroboter lässt sich wenigstens das Gröbste erledigen. Der tägliche Griff zum Staubsauger darf dann schon einmal entfallen, ohne dass Sie das schlechte Gewissen packen muss. Wer dann noch ab und zu händisch nachbessert, der macht bestimmt nichts falsch. Zudem hat er wesentlich mehr Zeit für das kleine Kind: Der Kontakt zum Baby kann noch intensiver werden. Zeitschaltuhren machen die Arbeit mit dem Roboter überaus bequem: Dann kann er sogar in Ihrer Abwesenheit die Wohnung reinigen. Saugen, während Sie mit dem Baby spazieren gehen: ziemlich praktisch!

Grund 2: sorgt für Hygiene am Boden

Saugroboter sind die Maschinen fürs Grobe: Offene Flächen können sie gut. Anstatt also täglich selbst zu saugen, schicken Sie den Saugroboter in die Spur! Er tut die Arbeit für Sie, noch dazu so oft, wie es nötig ist. Das ist ganz wichtig, wenn ein Baby im Haus ist: Ihm können Keime noch gefährlich werden, an die sich der Körper von uns Erwachsenen längst gewöhnt hat. Achten Sie darum stets auf ein Mindestmaß an Hygiene für Ihre Freiflächen!

Grund 3: Mehraufwand durch Ihr Baby wird kompensiert

Krümel, Flüssigkeiten, Spielzeug – kaum zu glauben, was ab sofort am Boden landet! Doch das ist ganz normal, besonders bei aktiven Kindern. Leider bringt es auch einen Mehraufwand beim Saubermachen mit sich. Den sollten Sie von Anfang an kompensieren. Damit die Hausarbeit Ihnen noch Zeit für Ihr Kind lässt, sollte so viel wie möglich bei der Hausarbeit automatisch vonstattengehen. Ein Saugroboter leistet hier wertvolle Hilfe.

Hochwertige Modelle bevorzugen

Zudem lohnt sich die Anschaffung auch schon vor der Geburt: als große Arbeitserleichterung besonders für die werdende Mutter. So lässt sich auch mal eben nebenbei der Boden vom gröbsten Schmutz befreien, ohne dass man sich wie beim Staubsauger anstrengen muss. Dabei ist es wichtig, was für ein Modell Sie in Erwägung ziehen. Bei billigen Saugrobotern sind die Filter oft nicht so gut. Das Ergebnis: Mehr Staub landet in der Luft. Ungünstig bei kleinen Kindern im Haus!

Baby trifft Roboter: Ist das nicht gefährlich?

Nein. Wie schon beschrieben, verfügt der Roboter über Sensoren, die einen Zusammenprall verhindern. Außerdem wäre das, sollte es doch einmal vorkommen, nur ein sanfter Schubs. Was passieren kann: Ihr Baby erschrickt und weint. Doch wirklich tun kann es sich nichts, weil der Roboter nicht schnell genug vorankommt. Vielmehr bewegt er sich mit minimaler Geschwindigkeit.

Pro oder Kontra Saugroboter – Fazit

Damit ergibt sich ein klares Bild. Wägt man Pro gegen Kontra ab, spricht vieles für den Erwerb eines Saugroboters. Dagegen spricht eigentlich nur der Preis, deswegen finden Sie in unserem Saugroboter Test auch Testsieger unter 300€. Gehen Sie davon aus, dass sich die Anschaffung rentiert – besonders dann, wenn weiterer Nachwuchs geplant ist!

Bild: Felix atsoram – freeimages.com