saugroboter reinigen

So pflegen Sie Ihren Saugroboter richtig

Ihr Saugroboter leistet wertvolle Hilfe im Haushalt: Er kurvt hierhin und dorthin, nimmt den Dreck auf – und immer bleibt ein bisschen hängen. Auch beim besten Modell landet somit nicht alles im Saugbehälter. Die Folge: unangenehme Ablagerungen, die im schlimmsten Fall Ihren treuen Helfer außer Gefecht setzen. Damit das nicht passiert, ist gute Pflege wichtig. Erfahren Sie hier, was alles dazu gehört.

Weiterführend: Die besten Saugroboter

Saugroboter reinigen sorgt für lange Haltbarkeit

Ein gut gereinigte Saugroboter reinigt nicht nur besser: Er funktioniert auch länger. Wird er nämlich regelmäßig geprüft und bei Bedarf gereinigt, dann lassen sich Schäden am gerät vermeiden. Zum Glück braucht es dazu keine Werkstatt, Sie können all das ganz allein tun. Als Hilfsmittel benötigen Sie lediglich ein feuchtes Tuch und ein paar Haushaltshandschuhe.

Ein gut gepflegter Saugroboter …

  • saugt besser
  • spart dadurch Strom
  • funktioniert länger

Dabei kommt es vor allem auf Regelmäßigkeit an. Sie allein garantiert die volle Funktionstüchtigkeit Ihres Gerätes. Gönnen Sie Ihrem Helfer regelmäßige Wartungsarbeiten, dann kann er Sie auch länger unterstützen.

Tipp: Lesen Sie die Gebrauchsanleitung. Dort erfahren Sie mehr Details zu Ihrem Gerät. Vor allem erfahren Sie dort konkret, welche Teile sich bei Ihrem Gerät abmontieren lassen. Solche flexiblen Teile lassen sich natürlich auch leichter reinigen.

Darum ist das regelmäßige Reinigen wichtig

saugroboter verfilzte büste

Ein schlecht gepflegter Saugroboter sieht nicht nur unschön aus. Er bietet zudem Keimen einen Nährboden, was man bei solch einem Gerät wohl am wenigsten wünscht. Zudem sinkt die Saugleistung: Das bedeutet, der Saugroboter funktioniert nicht mehr richtig. Am deutlichsten macht sich das bei vollem Saugbehälter bemerkbar. Aber noch mehr Teile können bei massiver Verschmutzung die Leistung des Roboters beeinträchtigen. Dabei lassen sich zwei Arten der Reinigung unterscheiden: Solche, die regelmäßig in kurzen Abständen erfolgen sollten. Hinzu kommen solche, die ebenfalls regelmäßig, aber nur von Zeit zu Zeit überprüft werden müssen.

Regelmäßige Reinigung in kurzem Abstand:

  • Staubbehälter: nehmen Staub auf
  • Filter: reinigen ausgeblasene Luft
  • Bürsten / Lamellen: nehmen Dreck auf und leiten ihn Richtung Saugöffnung
  • Saugöffnung: saugt den Dreck ein
  • Unterseite des Gehäuses

Von Zeit zu Zeit prüfen Sie:

  • alle Räder samt Radgehäuse
  • Kontakte für den Ladevorgang

Die meisten Teile sollten regelmäßig gesäubert werden. Denn jedes davon erfüllt seinen Zweck, und nur im Zusammenspiel aller Komponenten kann der Saugroboter perfekt funktionieren. Sinkt zum Beispiel die Saugleistung, zieht der Roboter unnötig viel Strom. Zudem hinterlässt er dann einen verschmutzten Boden, was seinem Sinn zuwider läuft. Eine regelmäßige Reinigung gehört deshalb unbedingt zur Pflege Ihres Sauggerätes.

Entleeren des Saugbehälters

saugroboter staubbehälter leeren

Wie beim alten Staubsauger ist das die Regel Nummer eins: Sorgen Sie stets für ausreichend Platz im Saugbehälter. Je nachdem, welche Fläche Sie reinigen und wie verschmutzt sie ist, müssen Sie das nicht nach jedem Sauggang erledigen. Nach und nach bekommen Sie auch ein Gefühl dafür, wann sich die Saugleistung massiv verschlechtert – dann spätestens ist es Zeit für diesen Arbeitsschritt.

Einfachste Methode: Entnehmen Sie den Saugbehälter und entleeren Sie ihn direkt n den Müllbehälter. Waschen Sie den Behälter anschließend mit heißem Wasser aus, dann töten Sie Keime und Bakterien gewiss ab. Achten Sie darauf, den Behälter vor dem Einsetzen gut zu trocken.

Filter reinigen

saugroboter filter wechsel

Auch die Filter, welche die herausgeblasene Luft reinigen, lassen sich bei vielen Modellen entnehmen. Ist das der Fall, dann waschen Sie sie ebenfalls regelmäßig aus. Geht es allerdings nicht, säubern Sie die Filter mechanisch. Achten Sie hier auf einen regelmäßigen Austausch der Filter.

Bürsten / Lamellen

saugroboter verfilzte büste

Sie fangen den Dreck ab und leiten ihn dahin, wo Sie ihn haben wollen: In den Saugbehälter. Dabei aber verfängt sich natürlich so manches in den Bürsten. Auch sie verlangen daher regelmäßige gründliche Reinigung. Andernfalls entwickeln sie sich zum Lieblingsort für Keime und Bakterien.

Natürlich können Sie zur Reinigung auch Hilfsmittel einsetzen – am effektivsten ist aber die Reinigung per Hand. Nur so gelingt sie wirklich gründlich, vor allem bei problematischen Materialien wie etwa Haaren. Waschen Sie anschließen Ihre Hände sehr gründlich, dann spricht nichts gegen diese Methode. Weil Lamellen glatter sind, verfängt sich in ihnen auch nicht so viel Dreck. Deshalb genügt es dort, wenn Sie mit einem feuchten Tuch darüber wischen.

Saugöffnung

Es ist zwar selten, doch nicht ganz auszuschließen: Die Saugöffnung kann sich ebenfalls zusetzen – schließlich passiert der Dreck regelmäßig diese schmale Öffnung. Mit guter Pflege steuern Sie gegen: Regelmäßige Kontrolle und Reinigung sorgt für ein gut funktionierendes Gerät.

Unterseite des Gehäuses

saugroboter unterseite

Häufig stiefmütterlich behandelt, doch sehr wichtig: die Unterseite Ihres Saugroboters. Ablagerungen sind vor allem hier zu finden. Das ist auch logisch, denn die Unterseite des Roboters bewegt sich ständig über schmutzige Böden. Achten Sie deshalb darauf, dass es hier nicht zu Ablagerungen kommt: Sie sind nicht nur unschön, sie bergen auch Keime in sich und sorgen so für verminderte Hygiene beim Saugen.

Wischen Sie deshalb regelmäßig mit einem feuchten Tuch über die Unterseite des Gehäuses. Je öfter Sie das tun, desto weniger Chancen haben Keime und Bakterien!

Seltener, aber doch auch regelmäßig, sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf zwei weitere Bestandteile Ihres Saugroboters richten. Dabei handelt es sich um die Räder und die Kontaktstellen zum Aufladen. Beide laufen Gefahr, bei zu viel Ablagerungen nicht mehr ordnungsgemäß zu funktionieren.

Räder und Radkästen

Lagert sich zu viel Dreck an den Rädern ab, kann das fatal enden. Funktionieren nämlich die Räder nicht mehr, kommt es zu Fehlsteuerungen. Das vordere Rad etwa dient zur Lenkung, sodass Ihr Saugroboter bei einer Blockade lenkunfähig wird. Während er sonst bei einem Hindernis einfach abdrehen würde, gelingt das nun nicht mehr.

Deshalb ist vor allem dieses Rad frei sein von Verschmutzungen. Aber auch die anderen Radkästen sollten von Zeit zu Zeit überprüft werden, weil sich auch in ihnen massiver Dreck absetzen kann. Lassen Sie es am besten erst gar nicht so weit kommen – pflegen und reinigen Sie Ihren Saugroboter bis in die Radkästen hinein.

Kontakte für den Ladevorgang

Sie werden häufig vergessen, wenn es um die Reinigung des Saugroboters geht. Doch auch ihnen schaden Ablagerungen: Dadurch geht die Empfindlichkeit der Kontakte verloren. Im Ergebnis lädt Ihr Saugroboter immer länger, bis der Ladevorgang irgendwann gar nicht mehr funktioniert.

Natürlich lässt sich das auch vermeiden: Kontakte regelmäßig prüfen und bei Bedarf säubern, dann klappt es auch mit dem Aufladen reibungslos!